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Es gab eine lange Pause.

First Look.


Die heutige Rede ist vom sprichwörtlichen ersten Blick, den Braut und Bräutigam aufeinander werfen, bevor sie „Ja“ zueinander sagen.


Tatsächlich war dieser besondere Moment eine sehr lange Zeit in der Menschheitsgeschichte den vorhandenen Gästen, geladen oder nicht und dem Pfarrer oder Standesbeamt*innen vorbehalten.


Aller Augen waren zuerst mit mehr oder weniger mitleidigen Blicken auf den wartenden Ehemann to be und dann auf die prächtig einziehende Braut gerichtet. Aus Erzählungen, ausschließlich aus Erzählungen, ist mir bekannt, dass es hier und da Konfusionen gegeben haben muss. Wenn der Mann nicht mehr sicher ist, ob es tatsächlich seine Traumfrau ist, die dort am Arm einer Vertrauensperson geleitet wird. Ein weißes Kleid, bräutliche Zutaten nebst feierlichem Make-up und ebensolcher Frisur können eine verfremdende Wirkung haben und damit sehr, ähm …. nennen wir es ... überraschend sein. Wohlgemerkt „Können“.


Diese Situation vertraue ich jetzt  mal eurer Fantasie oder persönlichen Erinnerungen an.

Oft habe ich darüber geschrieben, dass die zukünftigen Eheleute nie wieder so gut und gespannt aussehen werden, wie anlässlich diesen besonderen Momentes.


Noch spannender als der First Look ist eventuell noch die Ankunft des ersten Kindes. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass gutes Aussehen hier eine untergeordnete Rolle spielt.


Wir sind uns alle einig,der First-Look ist ein sehr besonderer Moment. Das Brautkleid ist ein gut gehütetes Geheimniss und auch die Braut weiß nicht immer, in welchem Stoff ihr Zukünftiger erscheinen wird.


„Nicht immer“ habe ich absichtlich geschrieben, denn was eine Frau wissen möchte, wird sie auch in Erfahrung bringen.


Also der große Tag ist da, das BrautStyling vollendet, der Bräutigam ist angezogen …los geht`s.


Die Spannung ist groß, der Puls rast, die Augen glänzen und die Wangen glühen. Dieser Zustand ist so authentisch, das er wirklich, ganz wirklich, einmalig ist. Es gibt nichts daran zu rütteln und auch sehr gute Schauspieler*innen hätten ihre Schwierigkeiten damit, diese Szene zu spielen.


Da eine Kamera durchaus in der Lage ist, diese großen Emotionen einzufangen, empfiehlt sich einen kleinen Moment vor dem offiziellen Akt zu reservieren und das Brautpaar an einem hübschen Fleckchen still undheimlich abzulichten. Überraschung.


Die Blicke die die zukünftigen Eheleute einander zuwerfen sind einmalig und nie wieder zu reproduzieren. Nicht immer entsprechen die Erwartungen auch den Tatsachen. Entweder sie werden übertroffen ... oder naja ... es ist noch immer gut gegangen. Hier läge dann der Vorteil klar auf der Hand. Die Öffentlichkeit bekommt davon nichts mit und bis es soweit ist, haben alle ihre Gesichter wieder unter Kontrolle.


Im besten Fall werden es einmalige Erinnerungen, die kein Brautpaar später noch nachstellen kann und der schlechteste Fall kommt in diesem Blog einfach nicht vor.


In diesem Sinne, nun wißt ihr Bescheid.

XO Andrea



 

 

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