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Braut-Schuhe.


Hier spalten sich die Vorlieben in mindestens zwei Parteien.


Hoch im Kurs in deutschen Landen stehen aktuell Sneaker. Nun dauert so ein Hochzeitsfest ja gerne mal zwischen acht und sechzehn Stunden, Ende offen. Da braucht die Braut schon ein gutes Schuhwerk.


Sneaker, gerne die ganz Flachen aus Soff, genau die, die mit dem Stern, die es schon seit 40 Jahren gibt. Es gibt sie so hübsch verziert und personalisiert. Ich gebe zu, ich mag Stil-Brüche auch. Sehr sogar. Und warum sollen unter einem tollen Designer-Brautkleid keine Gummi-Kappen vorblitzen?


Vielleicht weil die Braut wirklich eine Könnerin sein muss, um nicht wie ein geschnabeltes Tier zu watscheln? Ausnahme, die Ballerina! Sie beherrscht den grazilen Gang auch mit ganz flachen Sohlen. Allerdings trägt die Ballerina dazu ein kurzes Tüll-Tüttü und hebt dabei grazil die Knie an. Versucht das bitte mal mit einem langen Tüll-Tatütata!

Tatütata macht übrigends auch der Krankenwagen, welcher euch nach diesem Versuch flugs in die Klinik fährt.


Ihr meint, ich wäre eine Spaßbremse? Na dann, lest gerne weiter.


Dann gibt es die Fraktion, je höher … je lieber. Zwölf Zentimeter machen diesen Damen keine Angst. Den Orthopäden schon, aber die schweigen jetzt mal bitte still. Solches Schuhwerk ist wirklich eine Augenweide und alle freuen sich, wenn sie so schöne Schuhe sehen … und sie nicht selber anziehen müssen. Mein Tipp, zieht sie für die Fotos an, gerne beim „First Look“. Das ist der Moment, wenn der Bräutigam seine Braut zum ersten Mal in voller Pracht erblicken darf. Üblicherweise werden diese Bilder vor dem offiziellen Teil der Hochzeit geschossen, weil die Emotionen so echt und unverfälscht sind. Vorsicht Stufe oder Kopfstein-Pflaster. Sonst macht es Tatütata. Ihr wisst schon!


Wenn es gut läuft, habt ihr wenigstens tolle Fotos … hoffentlich auch von den Schuhen.

So, da ich jetzt genug übertrieben habe, folgt nun der praktische Teil.


Zwei Paar Schuhe braucht die Braut. Das Erste gerne höher um dann mit dem zweiten Paar einen Gang runterzuschalten. Ein kleiner Absatz tut etwas für euch und euren Gang. Wenn das erste Paar geschlossen ist, vielleicht ein kleiner Pumps, freuen sich eure Füße spät am Abend über eine luftige Sandalette. In dieser haben auch geschwollene Füßchen noch Platz. In den Pumps sind Nylons klasse, die verhindern Druck und Schürf-Stellen. In der Sandalette haben die Nylons dann nix mehr zu suchen. Ausnahme, die Nylons mit Zehenfreiheit. Kleiner Reminder: Termin bei der Pediküre vereinbaren!


Die Schneiderin eures Vertrauens wird den Kleidersaum bei der letzten Absteck-Probe so einkürzen, dass es zu beiden Schuhen passt.


Wie immer habe ich leicht übertrieben, seht es mir bitte nach … ich habe so einen Spaß dabei.

XO Andrea



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